INTERNATIONALE PRESSESTIMMEN

»Herrlich schräg, trocken, gnadenlos und gemein zeigt dieser Film was man nach dem Schließen der Fabrik und dem Verlust des Arbeitsplatzes mit der Abfindung alles so anstellen kann. Zum Beispiel einen professionellen Killer engagieren und auf den ehemaligen Chef ansetzen. Eine Antipode zum deutschen Film!«
MARTIN SCHWARZ, ZITTY

»Eine anarchische, politisch unkorrekte Komödie - der passende Film zum Turbo-Kapitalismus! In diesem mit giftigen Onelinern gespickten Sozialwestern stehen sich zwei Parteien gegenüber - ganz normale arbeitende Leute, die gegen das Gesetz verstoßen und plötzlich zu den Bösen zählen, und die wirklich Bösen, die unbehelligt vom Staat keine Gesetze kennen und sich in Wohlstandsnischen zurückziehen. Schwärzer geht's nicht!«
MARGRIT KÖHLER, BLICKPUNKT: FILM

»LOUISE HIRES A CONTRACT KILLER ist der krude Film zum Kollaps des Finanz- und Wirtschaftssystems. Er zeigt die Zusammenhänge, wie profitgierige Spekulanten das ganze System aushebeln und mit ihrem Hintern im Warmen sitzen. Eine Metapher auf das Heute und für mich politisch mehr als korrekt, aber natürlich nicht parteipolitisch korrekt!«
HEINZ BADEWITZ, HOFER FILMTAGE 2008

»Das durch seine Fernsehshow "Bienvenue au Groland" weithin bekannte französische Humor-Tandem Gustave Kervern und Benoit Delepine hat in seinem dritten Film ein an Don Quijote und Sancho Panza geschultes modernes Paar geschaffen, das mit allen untauglichen Mitteln gegen die Absurditäten des heutigen Lebens ankämpft. Wie die beiden hochkarätigen Komiker, Yolande Moreau als Louise und Bouli Lanners als Michel, mit ihren "dead-pan"-Gesichtern und Körpermassen um die Wette dilettieren, muss man gesehen haben. Eine pechschwarze und hochaktuelle Komödie!«
MARLI FELDVOSS, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

»Side-splittingly funny and constantly outrageous, "Louise-Michel" takes the creative ab-surdism of helmers Benoit Delepine and Gustave Kervern ("Aaltra," "Avida") far beyond the restraining limits of good taste or political correctness. Skewering rampant capitalism, eco-tourism, and a host of genres, this tale of factory workers avenging themselves against their bosses is not only the duo's best work yet, but a wickedly hilarious, marvel-lously calibrated exercise in deadpan style owing as much to Bunuel as to the Coen brothers. A sure-fire cult hit, "Louise-Michel" could reap strong rewards on Euro screens, though U.S. auds may take umbrage at some of the fun.«
JAY WEISSBERG, VARIETY

»Franco-Belgian directing duo Delepine & Kervern (Avida) return to the fray with a surreal, politically-incorrect black comedy about a group of laid-off female factory workers who hire a hitman to take revenge. Despite an occasional excess of bad taste, Louise-Michel is mostly hilarious and with careful targeting in the raft of ter-ritories already sold - with more surely to come - should go the distance on the arthouse circuit.«
SCREEN INTERNATIONAL, LEE MARSHALL

Gnadenlos bösartige Underdog-Groteske, die den trockenen Stummfilmhumor eines Buster Keaton mit dem Stil der Coen Brothers verbindet. Wer makabre Scherze abseits des guten Geschmacks und der politischen Korrektheit mag, ist hier gut aufgehoben!
CINEMA

Mit einer grandiosen Beiläufigkeit werden einem hier die aberwitzigsten Situationen und Figuren vorgeführt, als wären es die normalsten Typen der Welt. Wer’s gerne etwas abwegig mag und wem der Humor nicht schwarz genug sein darf, der wird an dieser abgefahrenen französischen Komödie zur Krise mehr als nur seinen Spaß haben!
030

Für wenig Geld realisierte Farce - brutal, absurd und ziemlich witzig!
KULTURSPIEGEL

"Das darf doch nicht wahr sein", ist ein Satz, den man häufiger auf den Lippen hat, wenn das Regie-Duo Benoit Delepine und Gustave Kervern politische Unkorrektheiten bis zur Geschmacks- und Peinlichkeitsgrenze ausreizt - doch so ist ein sehr lustiger Film entstanden: Der ultimative Film zur Wirtschaftskrise!
WELT AM SONNTAG

Ein Volltreffer - einfach umwerfend!
SZENE HAMBURG

Urkomisch, pechschwarz, schauspielerisch brilliant! Es bedarf nur der Entschlossenheit und einer selbstgebastelten Waffe, um das Unrecht aus dieser Welt zu schießen. Wenigstens für einen Moment. Denn kaum ist ein Kopf der dämonischen Schlange Hydra als Symbol des Turbokapitalismus abgeschlagen, schon wächst ein anderer nach. Das ist zwar ein vergeblicher Kampf, der aber in "Louise Hires a Contract Killer" absolut sehenswert ist!
Wolf von Dewitz, DPA

Legt den Finger nicht nur in die Wunde, sondern pult genüsslich darin herum. Yolande Moreau ist als stoisches, notorisch wortkarges Mannsweib eine echte Erscheinung. Im Zusammenspiel mit ihrem Schauspielkollegen Bouli Lanners, der den "Profi" Michel als gnadenlos talentfreien Auftragskiller und Möchtgern-Rambo herzlich überzeichnet, entfaltet dieser radikal-respektlose Buddymovie seinen vollen Unterhaltungswert!
BIOGRAPH

How would you define your film in one word? - Human. Just like they put real fruit bits in yogurts, we put real peaces of of humanity in our films!
Gustave Kervern, EXBERLINER

LOUISE HIRES A CONTRACT KILLER zelebriert den modernen Klassenkampf als Burleske - und denunziert mit ätzendem schwarzen Humor effektvoll die Perversionen eines total aus dem Ruder gelaufenen Wirtschaftsliberalismus. Wunderbar politisch unkorrekt, lässt den anarchistischen Geist der Paris Kommune wiederaufleben - sehenswert!
TIP

Wie ich meinen Boss erschoss - ein französischer Western im Prekariat: Leichen pflastern den Weg der untalentierten Anarchisten. Nie treffen sie den Richtigen, aber die Kapitalisten werden doch stetig weniger. Dabei trauen sich die Regisseure an Bilder, die kein deutsches Fördergremium genehmigt hätte. Tiefschwarz und ohne Rücksicht auf Stil und Geschmack tölpeln die Zufälle übereinander, bis der scheinbar nebensächliche Subplot der vertauschten Geschlechter am Ende fast ins Glück führt...
ULTIMO

Geschmacklos!
STRANDGUT

Was tun? Abknallen! Eine skurril-anarchische Komödie mit trockenem Witz und schwarzem Humor...
IN MÜNCHEN

Hackepeter! Dass Delepine und Kervern ein Faible für bitterböse Sozialsatiren haben, bewiesen sie bereits mit ihren ersten beiden Filmen AALTRA und AVIDA. Ihr Humor ist jenseits eines heiteren Lachens und löst nur noch ein fassungsloses 'pfffffff' aus. Den unerbittlichen Weg ihrer debilen Protagonisten gehen sie konsequent und biegen nicht kurz vorher in versöhnlichere Gefilde ab. Der Schluss zitiert ein Gedicht von Louise-Michel:

'Am Ende sind wir klüger /
und wissen, Reiche sind Betrüger /
Vater und Mutter haben versagt /
und sie nicht zum Teufel gejagt. /
Doch wenn wir groß sind später /
machen wir sie zu Hackepeter!'

So funktioniert der Film."
CHOICES

Zart besaitete Seelen haben in dieser gnadenlos komischen, von Leichen gepflasterten Reinform einer Satire nichts zu kichern! Jede heilige Kuh wird ohne Rücksicht auf die oft beschworene Political Correctness zur Schlachtbank geführt, was schon weh tut, weil es mit unbequemen Wahrheiten stets ins Schwarze trifft.
PLAYER

Zur Identifikation eignen sich Louise und Michel kaum, weder in ihrer Unzulänglichkeit noch in ihrer Skrupellosigkeit und wohl fühlt man sich als Zuschauer in keinem Moment. Allerdings: trotz oder gerade wegen der Überzeichnung transportieren Délphine und Kerven soziale und politische Wirklichkeit in aller Konsequenz!
INTRO

Der Witz ist jedoch, dass das perfekt ausdruckslose Gesicht Louises nicht zum Mitleid einlädt, sondern zur anarchistischen Tat. Sich nicht kleinkriegen lassen. Aber rumms machen! „Louise hires a contract killer“ tört an. Auf die absurd-komische Tour.
KONKRET

Schwarz, schwärzer, Louise! – Wie sich so genannte einfache Leute mit drastischen Mitteln gegen die Bonzen zur Wehr setzen, das hat man selten so komisch und böse inszeniert gesehen. Die historische Louise Michel, vor der sich der Film verbeugt, hätte todsicher ihre Freude gehabt.
CHILLI

Die beiden Filmemacher Délphine und Kerven sind bekannt für ihre abstrusen und politisch unkorrekten Geschichten. Für den in „Louise hires a contract killer“ aufgeführten Rachefeldzug der entrechteten Arbeiterschaft in Zeiten der Globalisierung testen sie wieder einmal mit sichtlichem Genuss die Schmerzgrenze ihres Publikums aus. Eine pechschwarze, schräge und garantiert alles andere als Mainstream-kompatible Reise mit zwei Höllenhunden und einem absurden Plan voller Chaos und Anarchie!
PROGRAMMKINO.DE

„Louise hires a contract killer“ ist eine herrlich schwarzhumorige, bitterböse, politisch bis zum Erbrechen unkorrekte Komödie mit hoher Lachgarantie, die ganz sicher nicht für jeden Zuschauer geeignet ist. Einem Teil des Publikums dürfte bei todkranken „Killerwerkzeugen“, explodierenden Köpfen und der Nachstellung der Anschläge des 11. September auf einer Wiese nicht zum Lachen zumute sein. Wer sich aber schon bei „Aaltra“ amüsiert hat oder einer düsteren Humorfärbung nicht abgeneigt ist, wird bei dieser Anarcho-Komödie bestimmt auf seine Kosten kommen - und das auch noch bis nach dem Abspann, den man sich unbedingt bis zum bitteren Ende ansehen sollte.
FILMSTARTS.DE

„LOUISE HIRES A CONTRACT KILLER unterwandert das Sozialdrama mit politisch unkorrektem Witz und ausgeprägtem Sinn fürs subversiv Absurde.“
FOCUS